Montag, 16. Mai 2011

Die Karl-Mai-Pistole (a.k.a. The Henrystutzen) am 29.05. um 19:30 im Teilchen & Beschleuniger!


Mit Textattentaten von RAINER HOLL (Dortmund), TORBEN SCHREIBER (Krawehl! / MS), THILO DIERKES (Jungdrache aus Greven) und ANDREAS WEBER (Die2Drei, Tatwort / MS). Die wunderbare Hausmusik kommt von ANIKA AUWEILER (Bonn) und PARANOID HENDROID (MS). Es wäre außerdem nicht allzu überraschend, wenn es noch Überraschungsgäste gäbe. Alles kuschlig und live. Mal leichtsinnig, mal tiefgängig und natürlich wie immer mit weiteren dubiosen Dingen, bei denen man eigentlich nicht dabei sein will...es zu verpassen wäre allerdings noch schlimmer! Half Show, Half Amazing... oh, ich sollte einfach die Klappe halten...

Erläuterung: „Karl-Mai“ ist ein verschreibungspflichtiger Monatswortwitz der Wohnzimmershow „Die Leserpistole“, der inhaltlich absolut unbedeutend ist. Regelrecht frech sowas. Apropos Regel, hier eine Bauernregel für den Mai: Grünt die Eiche vor der Esche, gibt's im Sommer große Wäsche, doch treibt's die Echse vor der Eiche, ist der Sommer ne Blindschleiche. Was schreib ich hier eigentlich?! Und warum?! Das liest doch eh keiner... ;-)

Es gibt wieder „Toast für die Welt“ (Toast Hawaii als leckere Hilfsaktion!)
Der Eintritt ist frei, der Ausgang in den meisten Fällen glücklich.
Kommt ruhig im Schlafanzug und bringt Euch Kuscheldecken, Schnuffeltücher und Kissen mit!
Beginn um 19:30!

Die Leserpistole! (a.k.a. Teilchen & wtf?!) - Die langweilige Show im atomaren Wohnzimmer mit Wilko Franz und garstigen Gästen. Texte, Krams und Live-Musik zwischen Nonsense und Sensibility! Besucherzitate: "Ein bisschen verrückt, aber toll!". "Ey, das ist mal ne richtig schöne analoge Veranstaltung! Find ich gut!" Veranstalterzitat hierzu: "Ich auch! Ich mach da demnächst Werbung mit!"


ANIKA AUWEILER:
„Und manchmal wünsch ich mir da draußen, jemand der meine Zukunft kennt und mir in richtigen Momenten, aus dem Off in die Arme rennt.“ 

Mit 16 beginnt ANIKA ihre ersten eigenen Songs zu entwickeln. 2001 steht sie bei den Leverkusener Jazztagen das erste Mal unterstützt von der Blueslegende Michael Katon vor einem großen Publikum. Die folgenden Jahre experimentiert ANIKA mit unterschiedlichen Projekten. Mit Florian Cieslik entwickelt sie „Perle sucht Taucher“. Für die Medienkünstlerin Theresa Krause schreibt sie die Musik zu dem Video „Soulscans“.
Während eines Konzerts wird Anne Haigis auf ANIKA aufmerksam und gibt ihr die Möglichkeit sie als Support-Act zu begleiten. Es folgen Supports für andere internationale Größen wie David Knopfler (Dire Straits). In Zusammenarbeit mit dem Musiker Jens Filser entsteht 2008 das Soloalbum „Lauf“.
2007 gründet sie gemeinsam mit Sarah Brasack (Keyboards), Eva Marxen (Bass) und Sarah Tauscher (Drums) die Band miaomio, die fortan den Songs von ANIKA eine neue popigere Kleidung verpassen. Sie überzeugen mit Spielfreude, Charme und Ohrwurm-Qualitäten u.a. bei PopUp NRW 2009, dem Hamburger Songlive-Contest 2009 und dem Leverkusener Wettbewerb LauterLev 2009, wo sie jeweils auf dem ersten Platz landeten. Bisherige Konzerthighlights: Bochum Total, c/o Pop, Rheinkultur. (Und demnächst steht hier vielleicht auch die Leserpistole...)


RAINER HOLL:
ist Gewinner des LesArt Literaturpreises Dortmund 2010. Seit 2009 ist er auf diversen Slam/Lesebühnen unterwegs und ist dreimaliger Grend Slam Sieger des Subrosa Poetry Jams. Er setzt sich intensiv mit der Materialität des Schreibens, sowie der Dramatik des Schreibprozesses auseinander. Er versucht Literatur aus ihren üblichen Kontexten herauszureißen und sie ungewöhnlich in Szene zu setzen, wie unter anderem 2010 bei dem Projekt "Schreibmaschinenlyrik" auf der A40 beim Ruhr-Still-Leben. Rainer Holl ist besessen von Poesie, aberwitzigen Wortspielen und Schreibmaschinen. Wer einmal erleben möchte, wie es mitten im Gedicht Szenenapplaus gibt, sollte sich einen Abend mit dem Dortmunder Autoren nicht entgehen lassen.


TORBEN SCHREIBER:
Seine scharfe Zunge ist gefürchtet. Torben Schreibers Texte zeichnen sich durch einen hintersinnigen, kritischen Humor aus. Er entwirft teils absurde Alltagssatiren mit Typen, die jeder kennt (die man aber eigentlich nie kennenlernen wollte) und würzt das Ganze gerne mal mit einer Prise Cholerik. Womöglich setzt sich nur seinetwegen der Begriff der Cholyrik auch bald im Duden durch. Glücklicherweise lässt er uns auch immer wieder an seinem „inneren Tourette-Syndrom“ teilhaben. Der arme Torben... aber selten so gelacht! Und wer glaubt, dass es nach seinem „heiligen Krieg“ auf dem Weihnachtsmarkt keine Steigerung mehr geben kann, darf sich diesmal gern vom Gegenteil überzeugen lassen.

www.krawehl.net

PARANOID HENDROID:
„Es spricht für ihn, dass ich in meinem Journalistenhirn kaum Vergleiche finde. Ich glaube, so hilflose Journalisten schreiben dann: Eine seltsame Mischung aus Kante, dem intellektuellen Hip Hop der späten Neunziger, einem Spurenelement Grönemeyer und dem Geist - nicht unbedingt dem
Stil - aber dem Geist des Indie-Rocks. Und du siehst: Man kann es eigentlich nicht in Worte fassen. Und das ist immer ein gutes Merkmal für Eigenständigkeit." (Oliver Uschmann, Visions-Autor und Hartmut-und-ich-Erfinder)

ANDREAS WEBER:
Der weise Mann der Poetry- und Kulturszene in Münster. Herausgeber der Zettelwirtschaft. Slammer, Slammaster und noch so dies und das. Er lebt ansonsten so vor sich hin und sammelt in seiner Freizeit Bierdeckel, die er morgens aus seiner Jackentasche zieht. An ruhigen Tagen beobachtet er gerne den Autoverkehr auf der B54. Er ist ein absoluter Knuddelleser, aber sagt ihm bloß nicht, dass ich euch das gesagt habe!



THILO DIERKES:
Thilo Dierkes ist ein sechzehnjähriger Schüler aus dem kleinen Städchen Greven. Er steht seit Dezember 2010 auf kleinen und etwas größeren Poetry Slam Bühnen und hat seitdem schon einige Auftritte hinter sich. Abgesehen davon besitzt er die Fähigkeit, sich einen ganzen Tag lang an Wörtern wie "Kuddelmuddel" zu erfreuen. Am liebsten schreibt er Lyrisches. Ob das sinnvoll ist, sei mal dahingestellt.

WILKO FRANZ:
will es nachher wieder mal nicht gewesen sein...


wasjahieris...